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Hoffnung als Prinzip

Hoffen heißt für mich: Veränderung ist möglich. Als Mensch und Künstler treiben mich die Prinzipien der Hoffnung und des aufrechten Ganges. Es ist meine Hoffnung, dass sich Menschen nicht Ideologien, kommerziellen Zwängen oder dem Zeitgeist unterwerfen. Dass sie frei, selbstbestimmt und selbstkritisch denken und handeln. Die tägliche Realität zeigt ein anderes Bild: Unter der dünnen Schicht Zivilisation und unserem Wunsch nach menschlichem, kultiviertem und zivilisierten Handeln lauern archaische Wesen.

In meinen Bildern zeige ich das Archaische in uns und stelle es zugleich in Frage: Müssen wir wie Kain unseren Bruder töten? Müssen wir aus Machtverliebtheit den Nächsten vergessen? Für mich ist es keine Verleugnung der Realität, diese Fragen zu verneinen.

Mit Farbe und Form verweise ich auf das, was möglich sein kann. Meine Bilder fordern die phantasievolle Interpretation, auch den Widerspruch durch den Betrachter. Auf meinen Bildern kristallisiert sich meine real-utopische Gedankenwelt immer in der menschlichen Figur. Ich bediene mich der anatomischen Maschinerie: der Knochen, Muskeln, Sehnen, Nerven, Adern, um dem menschlichen Wesen ein Bild zu geben.

Veränderungen möglich zu machen, bedeutet, sich von Konventionen zu lösen. Meine Farbauffassung erweitert den kunsthistorisch akzeptierten Farbkreis um ein nicht ermischbares Grün und damit um ungewohnte und reichere Farbkontraste.